Geschichte

1877Gründung am 13. März an der Gründungsversammlung
1879Am 8. Juni wird die neue wollene Fahne von Joh. Bischoff aus Olten eingeweiht.
1882Am 16. Juli wird durch die Versammlung einstimmig der Beitritt zum schweizerischen Schützenverein abgelehnt.
1884Der Verein zählt 28 Aktiv- und 3 Passivmitglieder. Ehrenmitglieder: Niklaus Studer und Johann Studer
1888Beim obligatorischen Schiesstag vom 6. Mai wird auf eine Distanz von 225 Metern geschossen.
1894Beim Bezirksschiessen in Niedererlinsbach erringt der Verein einen Kranz. Er soll eingerahmt werden.
1897Am Kantonalschützenfest in Olten wird wegen grossen Auslagen nicht teilgenommen.
1900Auf die Generalversammlung vom 17. März demissioniert der ganze Vorstand. Am 9. Dezember erfolgt der Austritt aus dem kantonalen und dem schweizerischen Schützenverein.
190225 jähriges Bestehens der Gesellschaft. Das wird am 4. Mai mit einem Jubiläumschiessen und anschliessendem Essen gefeiert.
1904Es wird auf eine Distanz von 400 Metern geschossen.
1911Mit 26 : 6 Stimmen wird der Beitritt in den schweizerischen Schützenverein und in den Bezirksschützenverband beschlossen.
1912Das Bezirksschiessen wird am 28. Juli in Gunzgen durchgeführt.
1915Der kriegerischen Ereignisse wegen wird die Munitionsabgabe an die Schiessvereine und damit auch die obligatorische Schiesspflicht sistiert. Ein Jahr später wird eine Abgabe von Munition (36 Schüsse pro Mitglied) freigegeben.
1921Zur Eröffnung der erstellten Hochblende wird ein Grümpelschiessen veranstaltet.
1924Am eidgenössischen Schützenfest in Aarau wird der 497. Rang von 1400 Gesellschaften errungen. Mit Stolz wird der erste eidgenössische Eichenkranz und die Zinnkanne nach Hause getragen.
1925Am kantonalen Schützenfest in Zuchwil belegen die Gunzger Schützen den 21. Rang von 131 Sektionen und erhalten einen Lorbeerkranz und einen grossen Becher.
1927Das Endschiessen wird mit dem 50-jährigen Bestehen am 1. / 2. Oktober gefeiert.
1929August Fürst wird als Präsident gewählt.
1934Der 16-jährige Linus Marbet von Gunzgen wird als eidgenössischen Jungschützenkönig erkoren.
1935Ein neues Schützenhaus wird gebaut.
1949Am eidgenössischen Schützenfest in Chur belegen die Gunzger Schützen von 871 Sektionen in der 3. Kategorie den 82. Rang und erhalten einen Goldlorbeerkranz.
1951Es wird ein neuer Scheibenstand erstellt.
1954Am eidgenössischen Schützenfest in Lausanne belegen die Gunzger Schützen von 784 Sektionen in der 4. Kategorie den ausgezeichneten 49. Rang, wofür sie den begehrten Goldlorbeerkranz und einen Bronzekessel in Empfang nehmen dürfen.
1959August Fürst wird zum Ehrenpräsident ernannt. Der bisherige Vize-Präsident, Josef Marbet, wird als Präsident gewählt.
1960Der Name "Militärschützengesellschaft Gunzgen" wird geändert und lautet neu "Militärschützen Gunzgen".
1961Wegen einer Autobahn muss das alte Schützenhaus weichen. Vorerst ist von einer neuen gemeinsamen Schiessanlage in Fühlerfeld und nachher östlich des Restaurant "Waldegg" die Rede.
1963Linus Marbet wird als Präsident des Bezirks-Schützenvereins Olten-Gösgen gewählt. Die neue Schiessanlage werde in die "Bannplätzen" zu stehen kommen.
1965Boningen entschliesst sich, mit Gunzgen eine gemeinsame Anlage zu erstellen. Die Anlage wird zu 9/20 Anteilen Boningen und zu 11/20 Anteilen Gunzgen gehören.
1967Am 1./2. Juli findet ein Becherschiessen auf der neuen Anlage statt. Der Kammerman-Cup wird eingeführt.
1968Der Reingewinn vom 3-tägigen Standeröffnungsschiessen von Mitte August beträgt rund 22'000 Franken.
1969Peter Lack wird als Präsident gewählt. Mit 27 Schützen besuchen die Gunzger Schützen das eidgenössische Schützenfest in Thun.
1970Josef Marbet wird zum Ehrenpräsident ernannt.
1973Am 1. Bornschiessen nehmen 522 Schützen teil.
1977100-jähriges Bestehen der Militärschützen Gunzgen. Zu diesem Anlass wird am 25. März beschlossen eine neue Fahne anzuschaffen, die bis heute besteht. Ein Jubiläumsschiessen findet am 14. / 21. und 22. Mai statt.