Sicherheitsvorschriften

Die 4 Sicherheitsgrundregeln

Die Waffen sind immer als geladen zu betrachten!

Es gibt keine Ausnahmen. Der Umgang mit Waffen ist konsequent und bedingungslos ernst zu nehmen. Die Unfälle werden meistens mit vermeintlich ungeladenen Waffen verursacht.

        Nie eine Waffe auf etwas richten, das man nicht treffen will

        Die meisten Schiessunfälle sind auf die Nichteinhaltung dieser Regel zurückzuführen. Wenn jemand diese Bestimmung verletzt und darauf aufmerksam gemacht wird, so antwortet er in der Regel: «Meine Waffe ist nicht geladen!» (Alle Waffen sind immer als geladen zu betrachten).

              Solange die Visiervorrichtung nicht auf das Ziel gerichtet ist, ist der Zeigefinger ausserhalb des Abzugsbügels zu halten!

              Durch einen angeborenen Reflex verkrampft der Mensch in Stresssituationen die Hände. Die Kraft, die dabei ausgeübt wird, kann bis zu 20 kg betragen. Befindet sich der Zeigefinger am Abzug (Abzugswiderstand 2,0 kg), kann ungewollt ein Schuss ausgelöst werden. Der Zielvorgang benötigt mehr Zeit, als nur mit dem Zeigefinger an den Abzug zu gelangen. Der Schütze verliert dabei also keine Zeit, dafür gewinnt er an Sicherheit.

                    Seines Zieles sicher sein.

                    Vor dem Schiessen ist das Ziel immer zu identifizieren. Der Schütze muss sich über die Konsequenzen bei Querschlägen, Fehlschüssen und beim Durschlagen des Zieles im Klaren sein. Er ist für jeden abgegebenen Schuss verantwortlich.

                          Quelle

                          Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
                          www.he.admin.ch

                          Video zum sicheren Umgang mit der persönlichen Waffe

                          http://www.he.admin.ch/internet/heer/de/home/themen/sat/schiessen/video.html